Social Media im Unternehmen

Man braucht einfach nur massig Fans und Follower, egal wer das ist.

Reichweite ist natürlich nützlich. Was bringt schon eine tolle Fanpage bei Facebook, wenn man gerade mal 10 Fans hat, die dort vorbei schauen. Trotzdem setzen viele zu stark auf Quantität und vernachlässigen dabei die Qualität.

Fans und Follower zu kaufen ist mittlerweile ein eigenes Business und viele versuchen damit ihre Reichweite im Social Web zu steigern.

Allerdings ist das der falsche Ansatz, da eine hohe Fan- oder Follower-Zahl zwar auf den ersten Blick für mehr Aufmerksamkeit sorgt, aber diese gekauften User selten wirklich aktiv sind und bei genauerer Betrachtung ist ein Besucher dann eher enttäuscht, weil nichts los ist.

Stattdessen ist es wichtiger, lieber weniger, aber dafür wirkliche Fans zu gewinnen und diese an das eigene Unternehmen zu binden.

Mit der Zeit steigen dann die Fan-Zahlen an und man hat viele wirkliche Fans, die unter anderem als Multiplikatoren dienen.

Das Social Web ist sicher

Hin und wieder macht der Praktikant mal was auf unserer Facebook Fanapge und ansonsten läuft es schon von allein.

Auf der eigenen Firmenwebsite hat man die totale Kontrolle und hat fast alles im Griff. Das ist im Social Web „leider“ nicht so.

Immer wieder hört man von sogenannten Shitstorms, die ein Unternehmen vor allem im Social Web ertragen muss. Dabei gibt es innerhalb recht kurzer Zeit sehr, sehr viele negative Kommentare und Beiträge zu einem Unternehmen bzw. zu einem bestimmtem Thema.

Diese Shitstorms entstehen meist aus einer Kombination von Naivität oder Unwissenheit seitens der Unternehmen, als auch einer oft übertriebenen Reaktion seitens der User. Kaum einer der User würde sich offline bzw. von Angesicht zu Angesicht so aufführen.

Für die Unternehmen bedeutet das, dass der Schritt ins Social Web nicht nur gut geplant, sondern auch mit erfahrenem und geschultem Personal umgesetzt werden sollte, welches weiß, wie man in kritischen Situationen am besten reagiert.

Es gibt auch andere Risiken im Social Web, wie z.B. rechtliche Fallstricke, die man keinesfalls unterschätzen sollte

Das geht wieder vorbei

Das ist doch alles nur ein Hype mit dem Social Web. Das brauchen wir nicht.

Noch lange sind nicht alle Unternehmen im Social Web aktiv, für die es Sinn machen würde. Manch einer denkt sich, dass dies nur ein Hype sei, der wieder vorbeigehen wird.

Nun kann man zwar nicht mit Sicherheit sagen, wie es mit dem Social Web langfristig weitergehend wird, aber aktuelle Zahlen (derzeit mehr als 26 Millionen deutsche Facebook-Nutzer, knapp 4 Millionen deutsche Twitter-Nutzer und 6,7 Millionen Google+) sprechen dafür, dass das Social Web sich auch in Deutschland etabliert hat.

Für viele Menschen ist es eine tägliche Anlaufstelle und Teil des eigenen sozialen Lebens geworden. Man kann es nicht wirklich ignorieren.

Natürlich kommt es im Detail darauf an, ob die eigene Zielgruppe dort vertreten ist. Nicht jede Nutzergruppe ist wirklich in relevanter Größenordnung auf Facebook und Co. aktiv. Aber je mehr Nutzer es insgesamt werden, um zu mehr Zielgruppen sind auch im Social Web zu erreichen.

Das Social Web ist ein Werbe-/PR-Kanal

Wir veröffentlichen im Social Web einfach die selben Marketing- und PR-Informationen wie Offline und hoffen das Beste.

Leider sieht man immer wieder, dass Unternehmen einfach die selben Methoden der Offline-Werbung auch im Social Web anwenden. Und dann wundert man sich, warum dies nicht funktioniert.

Das Social Web ist keine Einbahnstraße und statt Werbung oder einem PR-Feuerwerk verlangen die Nutzer nach Kommunikation und angepassten Angeboten.

Deshalb sollte man das Social Web als Teil seiner Marketing- und PR-Strategie begreifen, aber individuelle Angebote und Aktionen entwickeln.

Die folgenden Umfrageergebnisse zeigen sehr gut, was Nutzer von Unternehmen-Fanpages erwarten:

Es zählen nur Verkäufe

Das Social Web lohnt sich nur, wenn man darüber Umsatz macht.

Unter dem Strich zählen natürlich für jedes Unternehmen die Verkäufe und nichts anderes. Kein Unternehmen ist im Social Web aktiv, weil es nichts besseres zu tun hat oder die Mitarbeiter nicht ausgelastet sind.

Doch mit einer starken Kundenbindung, erstklassigem Support, attraktiven Gutscheinen, kreativen Mitmach-Kampagnen usw. kann man unter dem Strich natürlich die Umsätze deines eignen Unternehmens positiv beeinflussen und Kunden an sich binden.

Fazit

Unternehmen, die im Social Web aktiv werden, müssen sich von einigen falschen Vorstellungen trennen, um nicht Schiffbruch zu erleiden.

Einige althergebrachte Strategien funktionieren im Social Web nicht und man muss bereit sein einen Teil der Kontrolle abzugeben.

Doch dies kann man auch zu seinem Vorteil nutzen, wenn man das richtige Know How, Engagement und eine passende Strategie mitbringt. Zudem sollte man vorher klären, ob die eigene Zielgruppe auf bestimmten Social Media Plattformen zu erreichen ist.

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